U7a-Untersuchung: 34. bis 36. Lebensmonat

Kurz vor dem 3. Geburtstag, zwischen dem 34. und 36. Lebensmonat, steht die U7a-Untersuchung an. Sie wurde vor einigen Jahren nachträglich eingeführt, weil sich zeigte, dass zwischen U7 und U8 zu viel Zeit liegt. Im Vordergrund der U7a stehen Themen wie gesunde Zähne, die sprachliche Entwicklung deines Kindes, wie gut es sich schon bewegen kann und der Umgang mit Medien.

Was wird in der U7a gemacht?

Wie bei allen U-Untersuchungen, nimmt dein:e Kinderärzt:in eine körperliche Untersuchung deines Kindes vor. Dazu gehören ein Sehtest, eine Ohrenuntersuchung und eine Untersuchung der Milchzähne. Es wird auch ein Blick auf die Knochen und Gelenke deines Kindes geworfen. Sind das Becken und die Wirbelsäule gerade? Sind Beine und Füße richtig geformt? Wenn nicht, ist es Zeit, Fehlstellungen zu korrigieren, um spätere Beschwerden zu verhindern. Außerdem prüft dein:e Ärzt:in, wie gut dein Kind schon bestimmte Handlungen ausführen kann. Zum Beispiel, einen Deckel auf- und zuschrauben, auf einer geraden Linie balancieren oder ein einfaches Puzzle zusammensetzen.

Spricht mein Kind gut genug?

Jedes Kind lernt unterschiedlich schnell sprechen. Oft nimmt das Tempo stark zu, wenn die Kleinen in die Kita kommen. Sie bringen plötzlich eine Menge neuer Wörter mit nach Hause, lernen, andere Menschen ausreden zu lassen und zuzuhören. Jetzt ist auch die Zeit, in der sie eine Frage nach der anderen stellen. Was ist das, wie heißt das, warum ist das so, wie geht das? Versuch freundlich und geduldig darauf zu antworten. Damit unterstützt du dein Kind, die Welt freudig zu erkunden. Es kann sein, dass dein Kind sprachlich noch nicht so weit ist. Viele Kinder zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr kennen noch nicht so viele Wörter und stottern noch von Zeit zu Zeit. Das ist normal. Falls du trotzdem den Eindruck hast, dass dein Kind Probleme hat, sprechen zu lernen, solltest du dein:e Ärzt:in darauf ansprechen. Es kann zum Beispiel sein, dass dein Kind nicht richtig hört. Das lässt sich mit einem Hörtest klären.

Wann steht die nächste Impfung und Untersuchung an?

Im besten Fall hat dein Kind schon die zweite Impfung gegen MasernMasern Masern sind eine hochansteckende Viruserkrankung. Sie führt zu einer Entzündung der Atemwege, der Augenbindehaut und später zum Ausschlag am ganzen Körper. Das Virus verbreitet sich über das Sprechen, Husten, Niesen und über den direkten Hautkontakt. Durch die Impfung können Kinder und Erwachsene bestmöglich geschützt werden. Sie wird ab dem zwölften Lebensmonat empfohlen., MumpsMumps Mumps ist eine ansteckende Viruserkrankung. Diese Infektionskrankheit befällt die Ohrspeicheldrüsen und andere Organe. Das Virus verbreitet sich über das Sprechen, Husten, Niesen und über den direkten Hautkontakt. Durch eine zweimalige Impfung können Kinder und Erwachsene bestmöglich geschützt werden. Sie wird von der Ständigen Impfkommission ab dem vierzehnten Lebensmonat empfohlen., RötelnRöteln Röteln sind eine ansteckende Viruserkrankung. Diese Infektionskrankheit führt zu geschwollenen Lymphknoten, Fieber, Kopfschmerzen und Hautausschlag. Das Virus verbreitet sich über das Sprechen, Husten und Niesen. Eine Infektion in der Schwangerschaft kann zu schweren Komplikationen beim ungeborenen Kind führen. Durch eine zweimalige Impfung können Kinder und Erwachsene bestmöglich geschützt werden. Sie wird von der ständigen Impfkommission ab dem elften Lebensmonat empfohlen. und WindpockenWindpocken Windpocken sind eine hochansteckende Viruserkrankung. Sie treten in der Regel im frühen Kindesalter auf. Besonders betroffen sind Kindergarten- und Schulkinder bis zu 10 Jahren. Ungeschützte Jugendliche oder Erwachsene können sich aber ebenfalls anstecken. Die Erkrankung führt zu Abgeschlagenheit, Fieber und einem juckenden Hautausschlag am ganzen Körper. Das Virus verbreitet sich über das Sprechen, Husten, Niesen und über den direkten Hautkontakt. Ist die Erkrankung überstanden, verbleiben die Viren im Körper und können Jahre später zu einer Gürtelrose mit ebenfalls ansteckenden Bläschen führen. In seltenen Fällen können auch ungeborene Kinder über den Mutterkuchen angesteckt werden. Dies stellt eine große Gefahr für das Baby dar. Durch die Impfung, die ab dem elften Lebensmonat empfohlen wird, können Kinder und Erwachsene bestmöglich geschützt werden. bekommen. Falls nicht, sollte es spätestens jetzt die zweite Dosis erhalten, damit der Impfschutz vollständig ist. Danach steht erst in einem Jahr, zwischen dem 46. und 48. Lebensmonat, mit der U8 die nächste U-Untersuchung an.